Hermann Rastorfer: Ein Monolith im Brei der Kunstszene

Seine ikonischen Designs prägten die europäische Werbeszene wie Milton Glasers Werk die amerikanische: Die Zürcher Galerie Gmurzynska widmet Hermann Rastorfer im Bank Austria Kunstforum Wien eine einzigartige Retrospektive seines künstlerischen Schaffens.

Monument of Hope: Ein Denkmal geht um die Welt

Das Denkmal der Hoffnung der Künstler Emmerich Weissenberger und Nora Ruzsics soll als Symbol des Friedens um die ganze Welt gehen: An einige der inspirierendsten und bedeutendsten Orte der Menschheit und unserer Zivilisation - vom Vatikan über die Princeton University, Jerusalem bis zum Sitz des Dalai Lama in McLeod Gunj in Indien. Ein monumentales, völkerverbindendes Projekt für Hoffnung und Frieden.

Martin Steininger: Wie wir einrichten

DIE EINRICHTUNGSTRENDS 2022: Starke Nachfrage nach Outdoor-Möbeln und -Küchen * Minimalismus und Langlebigkeit beliebter denn je * Dunklere und pastellige Töne im Trend. Designer Martin Steininger (Steininger) über die Rückkehr von barocker Opulenz.

Monika Helfer: Mutter Bagage

Die Vorarlberger Schriftstellerin Monika Helfer musste 50 Jahre lang schreiben, bis ihr mit „Die Bagage“ der erste Bestseller gelang. Die deutsche Wochenzeitung „Die Zeit“ kommentierte ihren Erfolg mit: „Wie gut, dass sie nie aufhörte.“ OOOM sprach mit der Autorin, die mit dem Schriftsteller Michael Köhlmeier ­verheiratet ist, über Schönheit, Außenseiter, literarische Vorbilder, Inspiration, Angst vor Rezensenten – und ihre persönliche Bagage.

Jojo Gronostay: Arthouse Mode

Jojo Gronostay hat mit seinem Kunstprojekt „Dead White Men‘s Clothes“ (DWMC) eine Plattform geschaffen, um Fragen über Werte, Machtstrukturen, Postkolonialismus und Mode zu stellen. DWMC ist inzwischen ein Bekleidungslabel, das an der Grenze zwischen Art und Fashion agiert. Mit OOOM sprach Gronostay über Selbstfindung, Kapitalismus, Passion – und warum Mode immer mehr die Werte der Kunst übernimmt.

JJ Martin: Time to shine

Beim Eintreten in das Kaffeehaus zieht JJ Martin alle Blicke auf sich. Und das nicht nur, weil sie eine schöne Frau ist. Sie trägt ein Kleid, das mit seinen Farben und Mustern das graue Wien aufzuhellen scheint. Es stammt aus ihrer Kollektion La Double J. Als Designerin bezeichnet sich JJ Martin, Gründerin der Firma La Double J, nicht gerne. Dann schon eher als eine vor Ideen sprühende Amerikanerin, die in Mailand lebt.

Designstudio Nov24: Welten verknüpfen

Hamideh und Amir Kolahdouzian, zwei kreative Köpfe aus dem Iran, bündeln Ihre Leidenschaft für Innovation und produzieren mit ihrem Designstudio Nov24 High-End-Teppiche in einem Zusammenspiel aus Design, Kunst und Handwerk. Sie verknüpfen zwei Kulturen und lassen durch die Synergien der Gegensätze einzigartige Unikate entstehen.

Wohnstudio Schwab: Raum für Design

Corona und die neu entdeckte Freude am Cocooning spielen Harald Schwab in die Hände. Der smarte Profi in Sachen Raumausstattung setzt auf erstklassige Kunden­beratung, nachhaltige Qualität und Beständigkeit. Unterstützt wird er dabei von seiner Schwester Andrea Popinger-Schwab. Das Geschwisterpaar etablierte sein Wohnstudio als eine der ersten Adressen Wiens für Wohndesign. Harald Schwab sprach mit OOOM über Trends, die Coronakrise – und warum große Möbelhäuser keine Konkurrenz sind.

LA PRAIRIE: Die Bewahrung von Schönheit

Zeitlose Schönheit und zeitgenössische Kunst –La Prairie vereint Kunst und Kultur in einzigartiger Harmonie. Unermüdlich strebt der Marktführer im Bereich der Luxushautpflege danach über Kultur und Wissenschaft die Schönheit der zeitgenössischen Kunst zu bewahren.

Alexander Feige: Der Herr im Haus

In COVID-19-Zeiten liegen hochwertige Eigenheime mit Garten, Terrassen, Pool und Fitnessbereich im Trend. Der Architekturdesigner Alexander Feige, Geschäftsführer der DOMIZIL Haus und Projekt GmbH, macht Träume wahr und begleitet seine Kunden von der Idee zur Planung des Ein- oder Mehrfamilienhauses bis hin zur Schlüsselübergabe.

MET-Direktor Max Hollein: Einzigartige Kunststücke

Das Metropolitan Museum of Art, kurz Met, ist eines der bedeutendsten Museen der Welt. Der Österreicher Max Hollein leitet als Direktor das ikonische Haus an der Fifth Avenue in New York. Über drei Millionen Exponate umfasst die Sammlung und macht es zum größten Kunstmuseum der USA. Im OOOM-Interview erzählt Hollein über seinen Umzug in den Big Apple, die Beziehung zu seinem Vater, Architekt Hans Hollein, Budgetdefizite, seinen Traumjob, die Macht der Sammler und den neuen Moralismus in der Kunst.

Faulmann: Hotspot Küche

Sie planen und gestalten individuelle Lebensräume, in denen sich der Kunde wiederfindet. Das Sortiment von Faulmann & Faulmann macht nicht nur Lust aufs Kochen. Im OOOM-Gespräch beantworten Wolfgang und Florian Faulmann gemeinsam Fragen zum Thema Qualität, Anspruch und zeitloses Design.

Günter Brus: Nach dem Sturm

Günter Brus gilt als radikalster Vertreter des Wiener Aktionismus. Der Kunst-Weltstar, dessen Werke von der Tate in London bis zum Centre Pompidou in Paris ausgestellt werden, urinierte, defäkierte und masturbierte bei seinen Aktionen und fügte sich mit Rasierklingen tiefe Wunden zu. Einer sechsmonatigen Haftstrafe nach der legendären „Uni-Ferkelei“ 1968 in Wien entkam er nur durch Flucht ins Berliner Exil. Brus’ Werke wurden bei der documenta 5, 6 und 7 gezeigt, seit 2011 hat er mit dem BRUSEUM sein eigenes Museum in Graz. OOOM besuchte den Künstler in seinem Atelier in Graz und sprach mit ihm über Tabus, Exzesse, Schmerz, Zerstörungswillen, Nazis, Radikalität, die Suche nach Neuem – und warum seine Frau Ana immer an ihn glaubte.

viennacontemporary: Luxusgut Kunst

Sie ist die künstlerische Direktorin der viennacontemporary, Österreichs internationaler Kunstmesse, und mitten in den Vorbereitungen der großen Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die trotz Corona vom 24.-27. September in der Wiener Marx Halle stattfinden wird: Johanna Chromik über die Herausforderung, eine internationale Messe zu COVID-19-Zeiten sicher über die Bühne zu bringen, die Signalwirkung, den Schwerpunkt Zentral- und Osteuropa, die digitale Erweiterung der Kunstmesse und die neuen Perspektiven für die Kunstwelt.

Michaela Schwarz-Weismann: Schlafes Schwester

Michaela Schwarz-Weismann war das österreichische Model der 1990er-Jahre, lebte und arbeitete in Paris und New York. Designer wie Marc Jacobs, Yamamoto oder Lacroix liebten ihren coolen Look, sie eröffnete vor Nadja Auermann die Joop-Modeschau im Big Apple, war in der Kampagne von Romeo Gigli zu sehen und am Catwalk beim 15-Jahr-Jubiläum von Yoji Yamamoto in Sapporo. Dann verließ sie das Scheinwerferlicht, war fast ein Jahrzehnt Modejournalistin, folgte ihrem Herzen – und wurde erfolgreiche Malerin. Ihr liebstes Motiv: schlafende Männer. Ein Gespräch über Machos in der Kunstwelt, Stille und den alltäglichen Rassismus.

Österreichs erste Ausstellung zum Anrufen.

Mit 30. April 2020 um 00 Uhr startet Helmuts Art Club ein innovatives Ausstellungsformat und das mitten in der Corona-Krise. Wählt man die Nummer 0900 577 555, erwartet die AnruferInnen am anderen Ende der Leitung: Kunst.

Kunst auf der Art Basel Miami Beach: Miami Vice

Jedes Jahr im Dezember pilgern Sammler, Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunstbegeisterte zur ART BASEL MIAMI BEACH, um die neuesten Trends am globalen Kunstmarkt zu verfolgen. Die Deals werden gemacht, noch bevor die Tore erstmals aufgehen. In exklusiven VIP Previews können Celebritys wie Sean Penn, Tommy Hilfiger oder Bela Hadid die Werke von Kunstweltstars wie Georg Baselitz oder Alex Katz als Erste bestaunen. Für Galeristen wie Thaddaeus Ropac ein – lukrativer – Pflichttermin: Baselitz‘ Bronze „Sing Sang Zero“ (links) wechselte für 3,9 Millionen US-Dollar den Besitzer, Robert Longos „Untitled (Gothic Tree)“ auf Seite 117 für 750.000 US-Dollar.

Hanna Putz: Licht der Wahrheit

Durch das Auge der analogen Kamera inszeniert die Fotografin Hanna Putz dynamische Motive, die trotz ihrer Ausdrucksstärke ohne viel Spektakel auskommen. Damit schafft Putz poesievolle Porträts einer Umgebung, in denen Vertraute wie auch Fremde als ihre Akteure dienen. Ausstellungen auf der Moskauer Biennale oder im Foam in Amsterdam sowie Magazinarbeiten für Vogue, New York Magazine oder Die Zeit spiegeln die internationale Resonanz, die die Arbeit der 32-jährige Wienerin erzeugt. Mit ihrem neuen Bildband „Everything else is a lie“ begibt sich das ehemalige Model und Lebenspartnerin des Künstlers Daniel Richter nun auf Wahrheitsfindung. In OOOM erklärt sie, wie wichtig es ist, künstlerisch und privat Stellung zu beziehen.

Brigitte Kowanz: Licht & Schatten

Beeindruckende Spiegelinstallationen auf über 450 m² Museumsfläche, Leucht­installationen an riesigen Fabrikschornsteinen und Virtualitätskonzepte, die den Betrachter die Grenzen von Raum und Zeit vergessen lassen: Brigitte Kowanz hat ihre ganz eigene Handschrift in der Welt der Kunst hinterlassen. Für ihre Installations- und Raumschöpfungen wird sie international gefeiert. Seit über 20 Jahren zeigt die Biennale-Künstlerin, welche Dynamik in der Verbindung von Licht, Spiegeln und realen Räumen herrscht, und ist damit vielen jungen Künstlern Inspiration. Auch, da sie als Beweis dafür steht, dass man weder männlich sein noch aus einer Künstler­familie stammen muss, um echten Erfolg in der Welt der Kreativen zu haben.

Spencer Tunick: Nackte Meister

Seine Installationen sind kolossal und episch, seine Werke gigantomanische Skulpturen von komplett nackten Menschen. Bis jetzt haben sich ca. 100.000 Menschen in ihrer Nacktheit vor grandiosen Kulissen darstellen lassen. OOOM zeigt seine besten Arbeiten und sprach mit Tunick über Nacktheit, spektakuläre Inszenierungen, Verhaftungen, sein Vorbild Claes Oldenburg – und welche Rolle der Zufall bei seiner Arbeit spielt.

Konzeptkünstler Fabio Zolly: Kunst als Sperrzone

Fabio Zolly begeistert die Kunstszene mit Copyright-Zeichen, X-Ray-Bildern, Frottagen und seiner eigenen 3D-Figur. Kunststar Erwin Wurm schwärmt von ihm: „Er sucht immer das Neue.“ Zum 150-Jahr-Jubiläum der Wiener Staatsoper sperrte er diese mit Bändern ab und sorgte für schockierende Reaktionen, als er verkündete, das Haus am Ring werde nun abgerissen und durch eine Mehrzweckhalle ersetzt. OOOM besuchte den Nonkonformisten in seinem Wiener Atelier.

M. Sperlich: Kleine Männchen mähen Schamhaarfelder

Der 28-Jährige Künstler steht für eine neue Instagram-Generation deutscher Fotografen, die provozieren und polarisieren sowie sich über Konventionen hinwegsetzen – mit unverwechselbarem Stil, grenzenlosem Selbstbewusstsein und der nötigen Portion Sex. Auf seinen Bildern gleiten lollipop-rote Zungen ineinander, quillt Zuckerguss über dicke Speckfalten, demonstrieren Spielfiguren auf einer Brustwarze. Zum 65. Jubiläum des US-Playboy schoss Sperlich das Cover: eine Demo auf einer zensierten weiblichen Brust.

Society Limonta: Luxusstoffe vom Comer See

In der Nähe des idyllischen Comer Sees setzt ein italienisches Textilunternehmen mit großer Leidenschaft auf unkonventionellen Luxus. Und das mit besonderem Augenmerk auf Understatement und Nachhaltigkeit.

Designstudio Front. Ein Bär zum Anlehnen

Wie sich klassisches Design am besten mit humoristischen Elementen kombinieren lässt? Vitra zeigt‘s vor und launcht zusammen mit dem schwedischen Designstudio Front die ersten Tiere zum Anlehnen. Seit mittlerweile acht Jahrzehnten steht das Familienunternehmen für Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und besonders gutes Design.

Wolfgang Flatz: Ein Extremist der Kunst

Er verstört, provoziert, irritiert. Flatz posierte in seinen Kunstaktionen nackt als lebende Dartscheibe oder ließ sich in eine Synagoge als Glocken-Klöppel an einem Seil aufhängen und zur blutigen Bewusstlosigkeit schlagen. In OOOM spricht er über Radikalität, Angst, Gewalt und was Kunst soll.

Gabriela Euler-Rolle und Marie Carlier: M!NE Glanzstück

Zwei Frauen, zwei Leben, eine Leidenschaft: Ö3-Stimme Gabriela Euler-Rolle und Marie Carlier über ihre erste Schmuckkollektion M!NE. Die Powerfrauen lieben cleanen, reduzierten Schmuck. Nachdem sie in den Boutiquen nie richtig fündig wurden, machten die Freundinnen kurzen Prozess: Mit ihrer Schmuckkollektion M!NE legen die beide nun selber Hand an.

Fotokünstler Robert Nil Reed: Enjoy the Silence

Wenn Bilder Sprache sind, so ist sein Idiom die raue Poesie. Die neuen Werke des österreichischen Fotokünstlers Robert Nil Reed sind ab 12. Januar 2019 in der portugiesischen Leica-Galerie in Porto zu sehen: „Code of Silence“. Poetische Fotografien, großteils in Schwarz-Weiß gehalten, zeigen harte Kontraste, karge Felslandschaften und fragil-androgyne Schönheiten. Was bezweckt Nil Reed mit seinen Bildern? OOOM begab sich auf Spurensuche und sprach mit dem Wiener Fotografen.

Eat, live and love: Die Zukunft des Wohnens

Essen und Wohnen sind schon längst keine zwei abgetrennten Bereiche mehr – weder im Alltag noch in der Architektur. Um dieses Lebensgefühl in das Mobiliar zu übertragen, ist es wichtig, eine Kombination zu finden, die die Zugehörigkeit dieser beiden Wohnaspekte nahelegt. Die neue Vitale Kollektion des heimischen Produzenten ADA hebt das Verweilen im offen gestalteten Wohnbereich auf ein neues Attraktivitätslevel und kombiniert stilsicher und komfortabel Ess- und Sitzgruppen.

Der lebendige Raum. Wie wollen wir leben?

Wie wollen wir wohnen? Schauen Sie sich um, gerade eben, während Sie z.B. das neue OOOM Magazin aufgeschlagen vor sich haben. Was sehen Sie: Welche Formen, Farben und Materialien umgeben Sie? Wie ist Ihre sinnliche Erfahrungswelt gestaltet, was macht sie aus? … Es ist noch nicht lange her – in der Menschheitsgeschichte ein Wimpernschlag – da hielten wir uns vornehmlich in Räumen auf, die von Naturkräften beherrscht wurden.

Richard Armstrong – Im Herzen der Kunst

Das Guggenheim in New York ist eines der bedeutendsten Museen der Welt. Richard Armstrong leitet nicht nur die global agierende Solomon R. Guggenheim Foundation, die auch Museen in Venedig und Bilbao betreibt, sondern als Direktor auch das ikonische Museum an der Upper East Side. Im OOOM-Gespräch spricht er über teure Kunstwerke, Skandale, Radikalität, Todesdrohungen, Jeff Koons – und warum es vielleicht doch ein Fehler war, Präsident Trump statt des gewünschten Van Goghs eine goldene Toilette als Leihgabe anzubieten.

Fotograf Carlo Zappella – Lost in Paradise

Für seinen neuen Bilderzyklus „Biosphere – How I Missed the Train of Thought and Began Walking“ schickte der Fotokünstlers Carlo Zappella seinen Protagonisten im Weltraumanzug in dunkle Wälder und auf verschneite Berge. Die Szenen, die an Stanley Kubricks Meisterwerk „2001: Odyssee im Weltraum“ erinnern, interpretieren die großen Themen unserer Zeit wie Existentialismus, die menschliche Evolution, Technologie und künstliche Intelligenz in einer gleichsam faszinierend schönen als auch verstörenden Bildsprache. Er zeigt uns die Hilflosigkeit der menschlichen Existenz – nicht nur vor dem Abgrund.

Die Ikone David Bowie – From Star to Dust

Es ist die zurzeit faszinierendste Ausstellung New Yorks: Das Brooklyn Museum erinnert noch bis zum 15. Juli mit „David Bowie is“ an das exzentrische Leben eines Künstlers, der mit Major Tom oder Ziggy Stardust Musikgeschichte schrieb. 60 Original-Kostüme aus seiner Karriere, Videos, Instrumente, persönliche Notizen, handschriftliche Aufzeichnungen und multimediale Installationen führen die Besucher auf eine schillernde Zeitreise, bei der man sich unweigerlich fragt: Warum war ich nicht dabei?

Das unbeschreibliche Gefühl – Admonter Holz lebt

Wer liebt es nicht, das unbeschreibliche Gefühl, barfuß über den Holzboden zu schlendern, oder mit den Fingerspitzen darüber zu streichen? Der Wunsch nach spürbaren, natürlichen Dingen wird in unserer schnelllebigen Zeit immer größer. An genau diesem Punkt setzt der Wirtschaftsbetrieb Admonter an und steht mit seinen Naturholzvarianten für unvergleichbare Qualität, die sich in jedem einzelnen Produkt widerspiegelt.

Designer Stefan Knopp – Bio­grafie des Baumes

Designer Stefan Knopp ist kompromisslos. Er schneidet, hobelt, brennt und schleift sich in das Holz, um das Wesen des Baumes freizulegen. Jede seiner Tischplatten ist ein Unikat und erzählt eine Geschichte. Mit seinem Meisterstück Monolith trifft er den Nerv der Zeit und stillt die Sehnsucht nach dem Einfachen, Schönen und Erdigen.

Videokünstler Bubi Canal – Childhood Dreams

Seine bunten Fotografien wirken fast surreal und erinnern ein wenig an Kinderzimmer-Zeiten aus den Achtzigern, als Bauklötze, Plastilin und Perlen-Steckspiele unsere Hauptbeschäftigung waren.

Shirin Neshat – Die Kraft der Kunst

Shirin Neshat inszeniert bei den Salzburger Festspielen „Aida“ mit Riccardo Muti und Anna Netrebko. Die iranische Künstlerin und Filmemacherin setzte sich bisher in ihrem Werk vor allem mit der Rolle der Frau in der muslimischen Welt auseinander. Mit der Fotoserie „Women of Allah“ gelang ihr der Durchbruch, mit ihren Installationen gewann sie den Internationalen Preis der 48. Biennale von Venedig, mit ihrem Spielfilm „Women without Men“ den Regiepreis der Filmfestspiele. OOOM zeigt einen Überblick über ihr Werk – und sprach mit Shirin Neshat über die Rolle der Frau, den Iran, Schönheit und ihre Arbeit in Salzburg.

Design aus Österreich – Martin Steininger ist Interior Designer des Jahres

Martin Steininger, Eigentümer und Designer von Steininger, wurde als Designer des Jahres ausgezeichnet. Mit seinen innovativen Küchen, den puristisch, modernen Interior Designs und den High-End Architekturkonzepten setzt er mit seinem Team immer wieder neue Standards.

Ich bin ein Hund, der auf den Knochen seiner Herrin wartet.

Die Frauen. Wenn man sein Atelier in Prag betritt, betritt man unweigerlich seine Psyche. Der Geruch von Frauen hängt in der Luft. Parfum, Hüte, Tücher, dazwischen leere Alkoholflaschen. Alles Relikte aus Momenten, die Jan Saudeks Kabinett der verrückten Künste ein Stück weit mehr öffnet. Auch wenn man diese nicht begreifen kann. Vom kommunistischen Regime wurde er observiert, die 68er begeisterten ihn, die sexuelle Revolution machte er zum Thema. Seit damals umfasst sein Werk fast nur Aktfotografien. Für ihn liegt „der Beweis Gottes in der Frau. Frauen riechen göttlich, sie bewegen sich göttlich. Sie gebären göttlich. Frauen sind Göttinnen“, sagt er im OOOM-Gespräch. „Meinen Lebenslauf können Sie überall lesen, aber das macht mich nicht aus. Denn alles, was wir je gemacht haben, bereuen wir im Nachhinein immer.“ Die Männer. Für ihn ist ein Mann nur der Anhang einer Frau: „Nur so erkennt ein Mann den Mann in sich. Und das können nicht viele. Männer spielen ihr Spiel, doch Frauen haben längst begonnen zu dirigieren.“ Was inspiriert ihn zu seinen Bildern, die oft verstören: „Illusionen. Sex in allen göttlichen Formen. Frauen, die einen riesigen Hintern und riesige Brüste haben. Ich sehe Menschen als Tiere um mich herum, meine Kinder als Engel, wenn sie einschlafen. Meine Frau, die es mit mir nach all den anderen Ehen und schrecklichen Eskapaden aushält.“ Jan Saudek lässt sich nicht in simplen Worten beschreiben. Er ist anders. Zur Kamera greift der 81-Jährige, der mit seinen Bildern Weltgeltung erlangte, schon lange nicht mehr. Stattdessen greift er nur mehr zum Pinsel und übermalt alles, was er je fotografiert hat. Mit der Musik von Friedrich Smetana im Hintergrund.

TAG Heuer erhält zwei Red Dot Design Awards

TAG Heuer Monaco Calibre 11 und Autavia Calibre Heuer 02 erhalten den Red Dot für hohe Designqualität. Die Jury hat entschieden: nach der mehrtägigen Bewertung tausender Produkte aus aller Welt, erhalten der TAG Heuer Monaco Calibre 11 und die Autavia Calibre Heuer 02 die Auszeichnung „Red Dot“. TAG Heuer hat mit die Monaco Calibre 11 und die Autavia Calibre Heuer 02 eine hervorragende Gestaltung geschaffen, was das Fachgremium des Red Dot Award: Product Design 2017 mit dem international begehrten Qualitätssiegel würdigte.

Dieter Bornemann – A piece of reality

Das Pissoir in doppelter Größe wie ein übliches ist eine Hommage an Marcel Duchamp: „Fountain II“. Das Bild erinnert unweigerlich an Marcel Duchamp, dessen Objekt aus dem Sanitärgeschäft vor exakt hundert Jahren noch für Entrüstung bei seiner zahlungskräftigen Klientel sorgte. Doch überragt Dieter Bornemanns Hommage mit fast zwei Meter Größe den „Fountain“ – ein helles Urinal – des französisch-amerikanischen Konzeptkünstlers deutlich.

Wolf D. Prix – der Himmelsstürmer

Wolf D. Prix, mit seinen Partnern als Coop Himmelb(l)au Weltstars der Architektur, baute die EZB in Frankfurt, die BMW-Welt in München und das Musée des Confluences in Lyon. Im OOOM-Gespräch mit Gerald Matt erzählt er über die Kompromisslosigkeit seiner Arbeit, die Zwergpudelmentalität der Österreicher — und was sie mit den Rolling Stones gemein haben.

Plastic Dreams im Großstadtleben: Pandemonia Panacea

Sie sieht aus, als wäre sie heimlich einem Roy-Lichtenstein-Gemälde entstiegen und wurde über Nacht zur realen Kunstfigur: Pandemonia Panacea ist nicht von dieser Welt.

Als hätte ich den besten Sex. Juno Calypsos Pastellwelt

"Da ist diese Frau, alleine im Hotelzimmer. Sie erkundet sich selbst. Aber dann bin ich diese Frau. Es gibt keine Joyce, ich bin es – ich bin der Widerling."

Bildband eines ungewöhnlichen Malers

Man kennt ihn eigentlich als 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Man kennt ihn auch als den Mann, der am 11. September 2001 keine Miene verzog, als er während eines Schulbesuches von den Angriffen auf das World Trade Center erfuhr. Man kennt ihn aber weniger als Künstler, der Kriegsveterane künstlerisch in Szene setzt und in Form von Ölgemälden portraitiert: George W. Bush. Ein Künstler auf Umwegen.

Künstlerin Yayoi Kusama – Ein Leben in Punkten

Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama, die seit 1973 in einer Nerverheilanstalt lebt, hat mit ihrer Pop-Art-Kunst Weltruhm erlangt. Ihre Werke könnten heutzutage nicht relevanter sein. Eine Geschichte von Emanzipation und Unterdrückung.

Das Hotel mit dem schlimmsten Ausblick der Welt

Haben Sie schon einmal im Hotel mit dem schlimmsten Ausblick der Welt gewohnt? Der britische Street-Art Künstler Banksy nimmt uns in seinem neu eröffneten Hotel in Bethlehem mit auf eine Reise der ganz besonders verstörenden Art.

Maximilian Riedel: Glasmagie aus Österreich

Er übernahm in 11. Generation das Traditionsunternehmen Riedel Glas. Der Top-Unternehmer über Aberglauben, seinen kleinen Sohn und die Hektik des Lebens.

Nathalie Djurberg: Zwischen Märchen und Alptraum

Ihre Kunst verstört und erzählt bizarre Geschichten: Die schwedische Videokünstlerin spricht über Liebe, Lust, Gier und Gewalt. Nathalie Djurberg wollte schon immer verstören. Ihren durchbruch hatte sie mit der Ausstellung „Tiger Licking Girl‘s Butt“. Die Frage, die sich der Tiger stellte: „Warum habe ich diesen Drang, das immer und immer wieder zu tun?“

Es ist das wohl spannendste Museum Prags: Das DOX Center für zeitgenössische Kunst

Vom Architekten Antonín Žižka gebaut, um Maschinen für Lokomotiven zu produzieren, wurde das Gebäude mehrfach erweitert, bis es 2002 von Leoš Válka gekauft und in Prags erste Adresse für moderne Kunst verwandelt wurde.