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Ernest Hemingway und die Drinks

Er liebte Abenteuer, das Boxen, schöne Frauen – und Martinis. Ernest Hemingway, dem wir Weltliteratur wie „Wem die Stunde schlägt“ verdanken, gilt bis heute als besonders trinkfest unter den Literaten. Er trank regelmäßig, aber nie während des Schreibens. Der Autor Philip Greene suchte mehr als ein Jahrzehnt lang Antworten auf Fragen zu Hemingways leidenschaftlichem Verhältnis zu Alkohol. Und er räumt mit Mythen auf.

Deborah Heiss4. Dezember 2018 No Comments
ooom magazin Ernest Hemingway

Ernest Hemingway hatte einen unstillbaren Appetit auf die schönen Dinge des Lebens: die Liebe, das Schreiben und auf gutes Essen. Seine zahlreichen Reisen führten ihn durch unterschiedliche Kulturen von Afrika bis Kuba. Als Zeitzeuge der Roaring Twenties feierte und diskutierte er mit der Boheme und den schillernden Persönlichkeiten wie F. Scott Fitzgerald oder James Joyce. Er liebte Kalbsleber und Zigarren von Don Alejandro Robaina, die auch Winston Churchill und Hemingways Freund Fidel Castro nicht verachteten. Aus seiner Zeit in Kuba kam auch seine Vorliebe für Cocktails wie Daiquiri oder Mojito. Doch was und wie trank Hemingway wirklich? Philip Greene fand klare Antworten auf die wichtigsten Fragen:

  • Hemingway liebte es zu trinken, aber nie beim Schreiben. In einem Interview sagte er klar: „Jesus Christus! Haben Sie je von einem Schriftsteller gehört, der trinkt, während er schreibt? Sie denken an William Faulkner? Er machte es manchmal, aber ich kann Ihnen beim Lesen seiner Seiten genau sagen, wo er damit begann.“
  • Der Mojito war nicht sein Lieblingsdrink. Er lebte in Havanna und trank vielleicht hin und wieder einen Mojito, aber eher selten. Hemingway war Diabetiker, auch Daiquiris und Absinth trank er ohne Zucker. Ein süßer Mojito war daher wohl nichts für ihn.
  • Am liebsten trank er trockenen Martini. Wenn er reiste, trank Hemingway meist lokale Alkoholika. Trockene Martinis waren seine Lieblingsdrinks. l Seine Drinks mussten eiskalt sein. Er kühlte sogar die Gläser seiner Drinks.
  • Hemingway erfand nicht die Bloody Mary. Einer der alten Mythen, aber leider nicht wahr: Der Schriftsteller hat die Bloody Mary nicht erfunden.
  • Bars waren sein Zuhause. Hemingway reiste um die Welt, doch er wusste: „Wenn du ein Land wirklich kennenlernen willst, dann verbring eine Nacht in einer Bar.“

The Bank Bar. Ein außergewöhnlicher Ort, an dem Ernest Hemingway wohl heute gerne einen Abend verbringen würde, ist The Bank im Luxushotel Park Hyatt in der Wiener Innenstadt.

Signature Drinks. Eine Cocktailbar, die mit besonderen Kreationen und noblem Flair überzeugt. Das Team der The Bank-Bar tüftelte ein halbes Jahr an neuen Cocktails mit dem gewissen Etwas. Entstanden ist die neue Signature-Karte mit zehn einzigartigen Spezialitäten. So findet man neben dem „Direct Deposit“ mit dem Geschmack süßer Kokos-Pralinen auch Cocktails wie „Balance“ mit herrlich ausbalanciertem Whisky und leicht säuerlicher Note. Ein Drink, wie ihn Hemingway geliebt hätte.

 

 

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