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Der Duft der Chakren

An bestimmten Knotenpunkten kreuzen sich die Energieströme im Körper und bilden energetische Zentren – die sogenannten Chakren. Die 7 Hauptchakren sind von besonderer Bedeutung. Jedes Chakra hat einen emotionalen und spirituellen Aspekt. Pauline Rochas aus der gleichnamigen Pariser Parfum-Dynastie hat für jedes Chakra ein Parfum kreiert und trifft mit ihrer Linie Coolife den Nerv der Zeit. OOOM traf die Duftvirtuosin, die in Wien lebt, zum Gespräch.

Christina Zapella-Kindel8. Juni 2018 No Comments

Ihr Großvater Marcel gründete 1925 das legendäre Haute-Couture-Haus Rochas, la grand-mère Hélène baute das Unternehmen zur globalen Parfummarke aus. Schon als Kind verbrachte Pauline Rochas viele Stunden im Boudoir Hélenès, wo sie hauseigene Duftklassiker wie Madame Rochas und Eau de Rochas probieren durfte. Vor vier Jahren stieg sie endgültig in das Duftgeschäft ein und startete unter der Marke Coolife mit „Le Premier Parfum“ den ersten Duft. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, für jedes Chakra ein Parfum zu kreieren?

Ich lebte und arbeitete viele Jahre in New York als Fotografin für mehrere Beauty-Marken und hatte immer wieder mit Düften zu tun. Als meine Großmutter vor einigen Jahren starb, fühlte ich mich plötzlich dazu berufen, ein eigenes Parfum zu entwickeln und die Familiengeschichte fortzuführen. Irgendwie ist das alles auf magische Weise passiert, als wäre ich geführt worden. Sehr schnell ist dann der erste Duft, „Le Premier Parfum“, entstanden und ich merkte in meinem Umfeld, wie inspirierend der Duft auf manche Menschen wirkte.

Wie konkret?

„Le Premier Parfum“ spricht das Sakral-Chakra an, unsere Sexualität und Sinnlichkeit.  Bei einer Freundin von mir spielte sich im Schlafzimmer nichts mehr ab, sie war lustlos und fühlte sich nicht mehr sexy. Sie probierte den Duft, den Sie anfangs gar nicht mochte, und war zwei Wochen später nicht mehr wiederzuerkennen. Sie hat das Parfum verwendet und strahlte Lebensfreude und emotionale Ausgeglichenheit aus, verbrachte ein tolles Wochenende mit ihrem Freund und es schien, als wäre etwas in ihr wieder­erweckt worden. 

Welches von Ihren Parfums verwenden Sie selbst?

Täglich ein anderes, je nachdem wie ich mich fühle. Manchmal auch mehrere übereinander. Die Düfte sollen ja die Chakren und den Energiefluss stimulieren. So fühlt man sich wieder voller Energie, aber auch geerdeter. Es ist definitiv mehr als ein Duft. Wir verwenden ausgewählte ätherische Öle aus der ganzen Welt, die für jedes Chakra spezifisch sind, es beeinflusst und ausgleicht.

Sie können sie auf oder in die Nähe des Chakra-­Bereichs versprühen, um seine Wirkung zu maximieren.

Sie haben nach der Wahl Trumps die USA verlassen und sind nach Wien gezogen. Welchen Duft assoziieren Sie mit der Stadt?

„Le Quatrieme Parfum“, das Herzchakra. Es war Liebe auf den ersten Blick.

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