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Der Weltgeist

Seit Jahrzehnten geht Professor Roger Nelson von der Princeton University einer einzigen Frage nach: Gibt es ein globales Bewusstsein? Sind wir alle miteinander verbunden? Der Gründer des „Global Consciousness Project“, dem über 100 Wissenschaftler aus aller Welt angehören, hat mit OOOM-Chefredakteur Georg Kindel darüber ein Buch geschrieben, „Der Welt-Geist“, das gleich nach Erscheinen Platz 1 der österreichischen Sachbuch-Bestsellerliste belegte und dort wochenlang blieb. Bestsellerautor Ruediger Dahlke, Mediziner und Psychotherapeut, hat das Buch gelesen – und schrieb für OOOM diese Rezension.

Dr. Ruediger Dahlke8. Juni 2018 No Comments

Wir leben in einer Zeit, wo Industrie-Konzerne die Politik in den Würgegriff nehmen und die Wirtschaft die öffentliche Meinung nicht nur beeinflusst, sondern weitgehend beherrscht. Dieses Konsortium hinter Vater Staat ist dabei, die Verbindung der Menschen untereinander und zu Mutter Natur zu sabotieren, etwa durch Diffamierung von Naturheilkunde und Homöopathie mit durchschaubaren Mitteln. Just in diesem Moment stellt dieses Buch und die wissenschaftliche Arbeit dahinter einen ungeheuren Lichtblick dar.

Immer mehr zu Objekten herabgewürdigt und angehalten, andere ebenfalls nur noch als solche zu sehen, werden Vereinzelung und Entwürdigung der Menschen im Namen der Geld-Welt-Religion stetig vorangetrieben. Genau in diesem Augenblick erwächst uns ein starkes und nun auch wissenschaftlich belegtes Gegenargument: Der Welt-Geist.

Wo Einstein lehrte. An der weltberühmten Princeton-University, an der Einstein lehrte, von der ungezählte Nobelpreisträger und die CEOs von Amazon und HP kommen, führte der renommierte Forscher Roger Nelson, das „Global Consciousness Project“ (GCP) zum Erfolg und machte zusammen mit dem Österreicher Georg Kindel daraus einen Bestseller über das (bisher) Unerklärliche.

Daraus ergibt sich das stärkste Gegenargument gegen die ewig Gestrigen, am alten Weltbild festklebenden Skeptiker, die im Dienst der Wirtschaft das menschliche Element zugunsten des wirtschaftlichen schwächen.     

Roger Nelson sagt: „Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, davon bin ich zutiefst überzeugt, bis viele Wissenschaftler von ihrem hohen Ross herabsteigen, von dem sie heute viele Phänomene nur mit einem Lächeln abtun. Dass diese Phänomene real und mit wissenschaftlichen Mitteln nachweisbar sind, haben wir in Princeton und viele andere Wissenschaftler rund um den Erdball (…) ausführlich nachgewiesen.“

„Daher ist es unverständlich, warum Phänomene, für deren Existenz es jede Menge wissenschaftliche Beweise, Studien und Erkenntnisse gibt, noch immer von Teilen der Wissenschaft angezweifelt werden. Diese Haltung ist engstirnig, kleinkariert, überheblich – und im Jahr 2018 vor allem eines: überholt.“

Wenn wir uns die großen Probleme unserer Zeit ansehen, dann sind das weitere Beweise dafür, dass dieses materialistische Konzept der Welt nicht mehr funktioniert und auch nicht mehr zeitgemäß ist. Nelson und mit ihm führende Wissenschaftler werfen ihr persönliches und das ganze Renommee von Princeton in die Waagschale: „Sowohl beim PEAR Lab in Princeton als auch beim Global Consciousness Project taten sich viele Wissenschaftler schwer mit Kritik, weil Ersteres von einer der führenden Universitäten der Welt mit ebensolchen hohen wissenschaftlichen Standards initiiert und geführt wurde und Letzteres über hundert Wissenschaftler aus aller Welt vereint, nicht nur aus Princeton, sondern auch von anderen Universitäten. (…) Aber selbst wir wurden immer wieder mit Skepsis und Kritik bedacht, weil für viele einfach nicht sein kann, was nicht sein darf. Das ändert trotzdem nichts daran: Es gibt eine Verbindung zwischen uns Menschen. Unsere Gedanken können Materie und wohl auch das Geschehen in der Welt beeinflussen.“

Bewusstsein nicht Teil des Körpers. Die Wissenschaftler um Roger Nelson belegten mit soliden Studien: 

λ Es besteht eine Verbindung zwischen uns Menschen. Wir sind alle miteinander verbunden.

λ Menschen können durch die reine Kraft ihrer Gedanken Materie beeinflussen.

λ Unser Bewusstsein ist mehr als nur ein Teil unseres Körpers. Es ist nicht an das Gehirn gebunden, sondern Teil von etwas Größerem.

λ Unser Bewusstsein wirkt auf die Welt – über unglaubliche Distanzen.

Nelsons Kommentar dazu: „Diese nun wissenschaftlich belegten Fakten sind für die alte Wissenschaft unvorstellbar unfasslich und doch sind sie inzwischen unbezweifelbar wahr.“

Wie ein Krimi. Das Buch von Roger Nelson und Georg Kindel („Der Welt-Geist – Wie wir alle miteinander verbunden sind“, edition a, EUR 21,90, jetzt im Handel) liest sich wie ein Krimi und ist doch Wissenschaft. Es ist die gerade rechtzeitig aufkommende Antwort auf die Angriffe von Wirtschaft und Industrie und der von ihnen in Abhängigkeit geratenen Medien auf die Gesundheit der Bevölkerung. Die Wissenschaftler, die sich am weitesten vorwagen, geben andererseits ehrlich zu: „Wir wissen kaum etwas über diese Verbindungen, da sie subtil sind und auf einem unbewussten Level ablaufen. Aber die Beweise unserer Forschung zeigen eindeutig, dass sie existieren.“ Mit der Deutung dieser Fakten steht die Wissenschaft – nach Nelson – noch ganz am Anfang. Wobei er und seine Verbündeten auch hier mutige Schritte voraus wagen.

Tao der Physik. Wie nebenbei werden Aussagen spiritueller Texte des Ostens mit wissenschaftlichen Methoden belegt und die Arbeit, die der österreichische Physiker Fritjof Capra vor Jahrzehnten mit dem „Tao der Physik“ begann, weitergeführt und in mancher Hinsicht vollendet. Viele von der Wissenschaft bisher ignorierte Bereiche wie etwa Meditationsforschung verbinden die Autoren mit überzeugenden Studien und Argumenten von einer der bedeutendsten Universitäten der Welt. Ausgehend von Messergebnissen vieler weltweit verteilter Zufallsgeneratoren, die Ereignisse wie den Tsunami oder 9/11 schon Stunden vorher wahrnehmen konnten, kommen sie dem Weltgeist Schritt für Schritt auf die Spur.

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