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Einfachheit ist der Schlüssel jeder wahren Eleganz

Die meisten Menschen schrecken sofort zurück, wenn sie das Wort “Minimalismus” hören. “Dann kann ich nicht mehr einkaufen gehen und muss meine ganze schöne Kleidung verschenken”, sind Gedanken, die dann in den Köpfen der Leute herumspuken. Aber ist das wirklich so? OOOM klärt auf und gibt Tipps, wie der perfekte Kleiderschrank im Handumdrehen gelingt.

Tanja Rauch26. März 2018 No Comments

Um das Ganze einmal zu korrigieren: Minimalismus bedeutet nicht, alle persönlichen Sachen wegzugeben oder nicht mehr einkaufen gehen zu können. Die Definition davon, was man in seinem Leben wirklich braucht, um zufrieden zu sein, setzt jeder individuell fest. Das Ziel ist einfach gesagt, glücklich zu sein. Mode und Kleidung sind an sich schon etwas Tolles. Doch der Kleiderschrank kann schnell zur Überforderung führen. Zu viel, zu bunt, zu unkoordiniert. Zum Vergleich: In den 30er Jahren beinhaltete der Kleiderschrank einer durchschnittlichen Frau 36 Kleidungsstücke. Heutzutage hat sich der Schnitt auf 120 Teile pro Person gehoben. Eine beträchtliche Zahl, oder nicht? Die Vorstellung einer Garderobe, die nur aus den absoluten Lieblingsteilen besteht ist doch eine Schöne. In der Früh aufstehen und sich nicht eine halbe Stunde darüber Gedanken machen zu müssen, was man heute anzieht ist ebenfalls ein Ziel vieler Frauen und Männer. Den meisten fehlt jedoch die richtige Lösung für das Problem.

Capsule Wardrobe

Unter einer Capsule Wardrobe versteht man eine ausgewählte, minimalistische Garderobe, die nur aus sehr wenigen, dafür qualitativ hochwertigen Kleidungsstücken besteht. Meistens sind die Teile in sehr einfachen Farben gehalten, sodass sich alles, je nach Wunsch gut kombinieren lässt.

Aller Anfang ist schwer.

Deshalb ist es vor dem eigentlichen Ausmisten wichtig festzustellen und sich Gedanken darüber zu machen, in welchen Teilen man sich wohlfühlt und welche benötigt werden. Am Besten fotografiert man alle Lieblingskleidungsstücke, oder erstellt ein sogenanntes Moodboard. Danach sollten alle Teile auf einen Haufen zusammengetragen und gründlich aussortiert werden. Der rote Faden hinter dieser Idee ist es, nicht auszusuchen was weg soll, sondern sich auf die Lieblingsteile zu konzentrieren und dabei intuitiv vorzugehen.  Ziel ist es einen Kleiderschrank aus lauter Lieblingsteilen aufzubauen, in denen man sich wohlfühlt und die nicht in einer Ecke des Schrankes verstauben. Es sollte alles gern und mit einem guten Gefühl getragen werden.

Nicht nur aller Anfang, sondern auch jedes Ende ist schwer.

Aber mit dem richtigen Kleiderschrank, in der Früh mehr Zeit sich für sich und qualitativ hochwertigen Stücken lässt sich der Abschiedsschmerz für die alten Teile mit Sicherheit in Kauf nehmen.

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