Arts & Design

Monument of Hope: Ein Denkmal geht um die Welt

Das Denkmal der Hoffnung der Künstler Emmerich Weissenberger und Nora Ruzsics soll als Symbol des Friedens um die ganze Welt gehen: An einige der inspirierendsten und bedeutendsten Orte der Menschheit und unserer Zivilisation - vom Vatikan über die Princeton University, Jerusalem bis zum Sitz des Dalai Lama in McLeod Gunj in Indien. Ein monumentales, völkerverbindendes Projekt für Hoffnung und Frieden.

Piera Terzi21. Juni 2022 No Comments

Es ist ein Monument der Hoffnung, das zum globalen Symbol für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit werden soll: Fünfeinhalb Meter hoch und fast drei mal drei Meter breit ist die Bronzeskulptur in Form einer Lemniskate, einer Schleife in Form einer Acht, die das Band symbolisiert, das uns verbindet: We Are One. Ihre Schwesternskulptur aus Holz – das Corona-Denkmal (Bild oben) – steht bereits auf einstimmigen Beschluss der österreichischen Bundesregierung auf dem Wiener Heldenplatz zwischen den temporären Pavillons des Parlaments mit Blick auf die Hofburg, jahrhundertelang Sitz der österreichischen Kaiser. Nun soll das Monument of Hope um die Welt gehen.

„Wir Menschen sind vereint in unserem Bestreben, nach einer globalen Pandemie eine Renaissance zu schaffen und einen Krieg zu beenden, der den Weltfrieden bedroht“, sagt der Künstler Emmerich Weissenberger (u.r. im Bild), der das Kunstwerk mit seiner Frau Nora Ruzsics geschaffen hat. „Das Monument der Hoffnung steht für alle Werte, die uns wichtig sind“, sagt Dr. Alfred Strigl, Direktor des Österreichischen Instituts für Nachhaltige Entwicklung (u.l. im Bild), der nun Großes mit dem Kunstwerk vor hat.

Zwei Schleifen der unendlich gebogenen Lemniskate ragen in den Himmel. Von dort kehren sie in unendlichen Kreisen auf- und absteigend zum Boden zurück. Die beiden Flügel verkörpern die zentralen Prinzipien von Frieden, Freiheit, Integration und Nachhaltigkeit. Den zentralen Raum zwischen den beiden Flügeln widmen die Künstler der allumfassenden Liebe.

Die Welttournee des Monuments der Hoffnung wird vom Österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung realisiert, einer gemeinnützigen Organisation, die in ihren Projekten Kunst und Wissenschaft verbindet.

Noch in diesem Jahr soll das Monument der Hoffnung um die Welt gehen: Vom Vatikan, wo es der Papst segnen soll, nach Jerusalem in das Jewish Quarter und zur Al Aqsa-Moschee über die Universität Princeton in New Jersey, wo am Festakt Dutzende Nobelpreisträger teilnehmen sollen bis zum Sitz des Dalai Lama in McLeod Ganj in Indien. „Jede Religion glaubt an die Kraft ihrer heiligen Stätten, Milliarden Menschen pilgern zu ihnen. Es gibt aber auch andere Orte, die das repräsentieren, was uns als Menschen ausmacht. Wir bringen das Monument der Hoffnung dorthin und ‚laden‘ es mit der positiven Energie der Orte und der Menschen auf“, so Univ.-Lekt. DI Dr. Alfred Strigl  vom Institut für Nachhaltige Entwicklung. Ein Weltprojekt.

www.monument-of-hope.org

21. Juni 2022