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10 Gründe, warum Cannabis gut ist – und Kiffen auch

Hat Kiffen einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit? Welche Rolle kann Cannabis spielen, wenn es um unser Wohlbefinden geht? Zusammen mit dem Wiener Arzt und Cannabis-Spezialisten Dr. Kurt Blaas haben wir recherchiert, welche Eigenschaften wissenschaftliche Studien weltweit Cannabis zuschreiben. Dr. Blaas beschäftigt sich bereits seit Mitte der 1990er Jahren intensiv mit Cannabis und therapiert seine Patienten für unterschiedliche Schmerz- und Krankheitszustände mit Hanf-Präparaten. Generell gilt für ihn: Cannabis führt, richtig dosiert, zur Verbesserung des allgemeinen Wohlgefühls und der Lebensqualität. Die Liste an vorteilhaften Einflüssen auf Körper und Seele ist enorm. Wir haben mit Dr. Blaas 10 wissenschaftliche Gründe für Sie zusammengefasst, warum Cannabis gut ist - und Kiffen auch.

Claudia Huber8. Mai 2019 No Comments
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1. Cannabis ist viel harmloser als Alkohol oder Nikotin.

Das Abhängigkeits- und Gesundheitsrisiko bei Cannabis ist um einiges geringer als bei erlaubten rekreativ [Anm.: für den freizeitlichen Gebrauch] verwendeten Substanzen wie Alkohol und Nikotin.

2. Cannabis hilft bei Asthma Bronchiale.

THC-haltiges Cannabis durch den Vaporisierer zu inhalieren erweitert die Bronchien. Atemprobleme verschwinden dadurch. Auch chronisch obstruktive Lungenerkrankungen und die Fibrosierung der Lunge schreiten dadurch nicht so stark voran.

3. Das Risiko von Alters-Diabetes sinkt.

Aus der Grundlagenforschung ist ersichtlich, dass die Wahrscheinlichkeit, an Altersdiabetes zu erkranken, sinkt, wenn CBD über lange Zeit hinweg genommen wird.

4. Cannabis hilft uns bei der Stressbewältigung.

Viele wünschen sich, nach der Arbeit „runterkommen“ sowie ihren Stress abbauen zu können und sich binnen kurzer Zeit entspannter zu fühlen. Cannabis kann das bewirken.

5. Cannabis ist keine Einstiegsdroge, sondern eine Ausstiegsdroge.

Anstatt des oft gehörten Arguments, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, ist tatsächlich das Gegenteil der Fall: Man kann mit Cannabinoiden sehr gut Entzüge durchführen. Jemand, der jahrzehntelang viel Alkohol konsumiert hat, kann sich damit den körperlichen Entzug erleichtern, denn in der Phase nach der Detoxifizierung kann man den Patienten mit Cannabis noch substituieren. Das Gleiche gilt für Opiatabhängigkeit. Diese lässt sich teilweise substituieren und dann reduzieren, wenn man Cannabinoide verabreicht.

6. Rheuma kann durch Cannabis gelindert werden.

CBD wirkt entzündungshemmend und kann an bestimmte Schmerzrezeptoren andocken, was rheumatischen Zuständen entgegenwirkt.

7. Cannabis ist wirksam bei ADHS.

Ritalin, das oft bei der Behandlung von ADHS zur Anwendung kommt, hat zahlreiche Nebenwirkungen wie Schlafstörungen oder eine andauernde Unruhe. Cannabinoide haben eine beruhigende Wirkung, besonders wenn sie vaporisiert werden, was innerhalb von Sekundenschnelle hilft.

8. Cannabis kann bei Allergien helfen.

Cannabis pusht das Immunsystem, weil Cannabinoide immunmodulierend sind. Man ist auf dem besten Weg, Salben zu produzieren, um Juckreiz zu lindern. Es hat eine reduzierende Funktion, aber keine auflösende.

9. Cannabis beeinflusst Tumore positiv.

Die Grundlagenforschung ist noch am Anfang, aber es sieht gut aus: Bei Glio­blastomen – schwer zu behandelnden Gehirntumoren – könnte eine Kombinationstherapie Erfolge erzielen. Mit niederen Dosen von THC und sehr hohen Dosen von CBD konnten Tumorzellen zumindest im Reagenzglas am Wachstum gehindert werden.

10. Es hilft bei psychischen Problemen.

Cannabinoide sind anerkannte Stimmungsaufheller. Und es sind die einzigen antidepressiv wirkenden Substanzen, die auch zum Lachen anregen.

WARNUNG: DROGEN GEFÄHRDEN IHRE GESUNDHEIT. FRAGEN SIE BITTE ZUVOR UNBEDINGT IHREN ARZT ODER APOTHEKER.

8. Mai 2019