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Malediven: Das kleine Paradies im indischen Ozean

Tauchen zwischen Mantas, Eintauchen in eine Farbenpracht voll tropischer Fische und leuchtender Korallen, Surfen auf einer Welle der Entspannung zwischen Over-Water Villas und weißem Sandstrand. Die Malediven mit ihren 1.196 Inseln sind eines der letzten Paradiese der Welt – und in Zeiten des Klimawandels eines mit Ablaufdatum. OOOM testete die besten Resorts für einen Traumurlaub, den man besser heute als morgen machen sollte.

Claudia Ohswald und Carole Reich20. Dezember 2019 No Comments
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Wer ihnen begegnet, tut dies mit Ehrfurcht. Majestätisch gleiten sie durch das Meer als hätten sie Flügel, im Zeitlupentempo bewegen sie sich lautlos vorbei. Bis zu vier Meter ist ihre Spannweite, bis zu eineinhalb Tonnen ihr Gewicht. Die Mantas sind Giganten des Meeres, und doch von einer ausnehmenden Harmlosigkeit. Sie sind Vegetarier, ernähren sich vom Plankton und gelten als die sozialsten Meeresbewohner mit einem für Rochen ungewöhnlich großen Gehirn. In der Hanifaru Bay im Baa Atoll auf den Malediven kann man ihnen hautnah begegnen wie nirgends sonst auf dem Planeten. Die Unterwasserwelt in diesem geschützten Biotop hat eine Farbenpracht, wie man sie nur selten erlebt: Orangene, türkise und azurblaue Fische tummeln sich zwischen rosa und tiefgelben Korallenriffen,  und mittendrin, auf einer Fläche so groß wie ein Fußballfeld, Dutzende Mantas.

1.196 Inseln. Die Malediven sind eine Welt für sich. Jedes Jahr besuchen 1,3 Millionen Touristen den Inselstaat im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka. Von den 1.196 Inseln sind nur rund 150 touristisch genutzt. Die kleinste Insel bietet 14 Betten, die größte etwa 900. Der Klimawandel macht vor den Malediven nicht halt. Steigt der Wasserspiegel weiter an, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie im Meer versinken. Vielleicht sind wir eine der letzten Generationen, die dieses prachtvolle kleine Paradies noch erleben können.

Das Anantara Resort Kihavah Maldives Villas ist eine der ersten Adressen für Gäste, die Tauchen und die Unterwasserwelt erleben wollen und das Besondere lieben. Das Resort bietet eine kulinarische Vielfalt an, die man auf den Malediven selten findet.

Dinner unter bunten Fischen: Das Restaurant Spa der Anantara Kihavah Maldives Villas liegt unter dem Meeresspiegel.

Restaurant unter Wasser. Das Restaurant SEA – eines von insgesamt sechs – liegt unterhalb des Meeresspiegels und ist ein Gourmet-Tempel inmitten bunter Fische, die man hinter Panorama-Glaswänden bewundern kann. Die 80 Villen – von der Over-Water Villa mit Pool bis zur Deluxe-Spa Poolviall – bieten luxuriösen Komfort, das Spa Ayurvedabehandlungen ebenso wie Treatments zur Hautverjüngung. Nach einem langen Flug kann man dort neue Energie gewinnen. Die private Insel Kihavah gehört zum Baa Atoll und ist Bestandteil des UNESCO-Biosphärenreservats. Wegen der intakten Korallenriffe und der damit bestehenden Artenvielfalt ist es eines der prachtvollsten geschützten Tauchreviere der Welt. Umgeben von einer blauen Lagune und ihren feinen weißen Sandstränden ist die Insel ein wahres Paradies, das innerhalb von 30 Flugminuten von Malé aus erreichbar ist. Im Resort findet sich auch die einzige Sternwarte der Malediven. Ein himmelskundiger Experte erklärt den Gästen gerne geduldig den atemberaubenden Sternenhimmel mit dem Teleskop. Die Anantara Kihavah Maldives Villas wurden mit dem goldenen Green Globe Certificate ausgezeichnet, da sie den ursprünglichen Charakter der Insel beibehalten haben. Die Villen wurden um die bestehende Flora errichtet, keine einzige Palme,  kein Baum wurden gefällt. Ein Luxusresort mit unvergleichlichen Entspannungsangeboten machen die Reise auf die Malediven einzigartig und unvergesslich.

Niyama Private Island Maldives. Das Niyama Private Island Maldives Resort liegt im Dhaalu-Atoll, alleine die 45-minütige Anreise mit dem Wasserflugzeug über die Inselwelt der Malediven ist ein fantastischer Einstieg für einen Urlaub, in dem man die Welt um sich vergessen kann.

Das Resort bietet mit den beiden Inseln Chill und Play, die durch einen Steg miteinander verbunden sind, ein doppeltes Urlaubserlebnis. Gäste haben den Luxus, sich zwischen spannenden Inselaktivitäten und absoluter Erholung zu entscheiden. Inmitten üppiger tropischer Vegetation befinden sich 134 Strand- und Over-Water-Villen, neun Restaurants und Bars, davon ein Unterwasser- und ein Fine-Dining-Restaurant.

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Dschungel-Spa-Refugium. Aber auch ein großzügiges Dschungel-Spa-Refugium, zwei Infinity-Pools mit olympischen Maßen, ein rund um die Uhr geöffnetes Fitness-Center, ein Kids-Club und eine Bootsflotte für Ausflüge stehen den Paaren und Honeymoonern, Erholungssuchenden, Familien und Aktivurlaubern zur Verfügung. 2017 wurde das Resort vom amerikanischen Condé Nast Traveller Reader’s Choice Awards auf Platz zwei der „Top Resorts im Indischen Ozean“ und auf Platz vier der „Besten Resorts der Welt“ gewählt. Jede der stylischen Villen verfügt über einen Pool. Die Liebe steckt im Detail. So gibt es selbstgemachte Eiscreme und eine Popcornmaschine. Der villaeigene Thakuru-(Butler)-Service steht rund um die Uhr zur Verfügung.

Großartige Kulinarik. Im Niyama Private Island Maldives werden die Gäste mit einer Auswahl an insgesamt neun verschiedenen Restaurants und Bars verwöhnt: vom Fine-Dining Restaurant Edge auf einer kleinen Insel bis hin zum Restaurant Nest, einem Baumhaus auf sechs Metern Höhe, wo auf verschiedenen Ebenen asiatische Speisen serviert werden. Ein weiteres Highlight ist das Restaurant Tribal. Dort warten Speisen aus dem Süden und Osten Afrikas auf die Gäste. In der offenen Küche bereitet das Küchenteam Gerichte wie Bobotie und Kudu-Carpaccio, Garnelen-Ceviche, Rippchen und Steaks zu. Gegessen wird unter ballonartigen Zelten mit den Füßen im Sand.

Hotspot für Surfer. Besonders für Surfer ist das Niyama Private Island Maldives ein wahres Paradies. Als einziges Luxusresort auf den Malediven verfügt das Resort über surfbare Wellen, die direkt an der Küste der Insel Play brechen. Die türkisblaue Lagune eignet sich bestens für die ersten Paddelzüge und Stehversuche auf dem Board. Einzigartig ist hier, dass kein Boot benötigt wird, um die hauseigenen Wellen zu erreichen. Nur wenige Paddelzüge vom Strand entfernt, brechen die sogenannten Vodi Waves an den der Insel vorgelagerten Korallenriffen.

Beach Bar. Den ultimativen Abschluss nach langen Surfsessions bietet die Beach Bar Surf Shack. Bei entspannten Reggae Beats und klassischen Rum-Cocktails kann  der Tag perfekt ausklingen.

 Zwei Inseln, eine Brücke, zwei Hotels: SAii Lagoon und Hard-Rock. Ruhe, Entspannung, Action und Musik.

20. Dezember 2019