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Monaco: High Society

Mediterranes Klima und das azurblaue Mittelmeer, kombiniert mit herrlichen Spa-Oasen, luxuriösen Shops und einigen der besten Restaurants der Welt: Das Fürstentum Monaco belohnt seine Gäste mit Reichtum an Vielfalt und begeistert sowohl mit seiner Tradition und Geschichte als auch mit Luxus und Exklusivität.

NADINE KRATZER22. Dezember 2020 No Comments
© MC-Clic / Jardin Exotique

Der Stadtstaat an der französischen Mittelmeerküste zählt mit seinen überschaubaren 38.000 Einwohnern zu den kleinsten Nationen dieser Erde und ist für viele der Inbegriff von Glanz und Glamour. Jährlich lockt dieser bezaubernde Ort die High Society aus aller Welt – sehen und gesehen werden lautet das Motto, wenn prächtige Yachten am Hafen anlegen. Monaco hat allerdings noch ganz andere Facetten zu bieten, als es auf den ersten Blick vielleicht scheinen mag. Kunst- und Kulturinteressierte, aber auch Erholungssuchende kommen hier ganz auf ihre Kosten. Ebenso ist das Eintauchen in lange zurückliegende Epochen nahezu unumgänglich. Die Spuren der Fürstenfamilie Grimaldi und deren Vorfahren sind in der ganzen Stadt deutlich sichtbar und spürbar.

Blick auf den Casino-Platz in Monaco

Das Emporkommen Monacos zur Exklusivdestination wurde mit der Errichtung eines Spielcasinos 1863 begründet. Erneut in die Augen der High Society geriet das Städtchen, als Fürst Rainier 1956 die Hollywood- Berühmtheit Grace Kelly heiratete. Durch ihr Wirken als „Gracia Patricia“ erlebte Monaco erneut einen enormen Aufschwung und zog die Prominenz aus aller Welt in seinen Bann. Auf der Suche nach den imposantesten Eindrücken wird ein weiteres Mal deutlich, wie charmant und vielseitig und dennoch wie exklusiv und hochkarätig dieses Fleckchen Erde in seiner Erscheinung ist.

Die Spuren der Fürstenfamilie Grimaldi und deren Vorfahren sind in der ganzen Stadt deutlich ­sichtbar und spürbar.

Zauberhafte Plätze. Das Carré d’Or ist das exklusivste Viertel mit historischen und geschichtsträchtigen Bauten. Dazu zählen etwa das luxuriöse Hôtel de Paris mit dem Restaurant Le Louis XV, das Starkoch Alain Ducasse groß machte und zu drei Michelin-Sternen führte, die Opéra Garnier oder das berühmte Casino Monte Carlo sind ebenfalls Attraktionen. Wer sich weiter auf Spurensuche der Geschichte begeben möchte, liegt in der Altstadt Le Rocher (der Felsen) richtig. Hier befindet sich der Palast der Fürstenfamilie Grimaldi. Besonders spektakulär ist die Wachablöse vor dem Justizpalast, eine Zeremonie täglich kurz vor zwölf. Die Altstadt besticht vor allem durch ihre schmalen, romantischen Gassen, in denen mediterranes Flair Einzug hält. Der Blick auf das scheinbar endlose Meer ist die Aussicht, die sich den Besuchern des Fort Antoines bietet. Was viele Jahrhunderte zuvor als Festung errichtet wurde, wird heute im Sommer als Freilichttheater genutzt. Außerhalb der Vorstellungen eignet sich dieser Ort wunderbar als Ruheoase, um Kraft zu tanken.

Das Casino. Die Errichtung des Casinos von Monte-Carlo im Jahre 1863 läutete in Monaco eine neue Ära ein. Aus dem kleinen unscheinbaren Städtchen am Mittelmeer wurde ein Tummelplatz der Wohlhabenden aus aller Welt. Sogar James Bond hat hier bereits Platz genommen, um in „Sag niemals nie“ und „GoldenEye“ beim Baccarat seine Überlegenheit zu demonstrieren. Das Spielerparadies lockt jährlich unzählige Besucher und ist einer der Hotspots im Nachtleben Monacos. Doch nicht nur für Poker-Asse ist das Casino „the place to be“. Das einzigartige architektonische Ambiente zieht auch so manchen Kunstliebhaber in seinen Bann.

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22. Dezember 2020