Inspiration

OOOM Berater des Tages: Stefan Bauer-Wolf

Als ehemaliger Projektleiter einer Landesentwicklungsagentur half Stefan Bauer-Wolf, 46, Unternehmen dabei über die ehemals verschlossenen Grenzen Mitteleuropas zu kooperieren. Als Trainer und Berater baut der FUTURE-Coach heute auf diesem Erfahrungsschatz auf und begleitet Menschen dabei, ihre alten Grenzen hinter sich zu lassen, um berufliche und persönliche Ziele neu zu gestalten.

Jessica Jane Schreckenfuchs18. April 2017 No Comments

Es sind besondere Momente, die unsere beruflichen und privaten Lebenswege prägen. Für Stefan Bauer-Wolf war der Fall des „Eisernen Vorhangs“ so ein Schlüsselmoment. Daraus ist ein neuer Raum für persönliche Begegnungen und ein neues Verständnis von Veränderung entstanden: nämlich eine wirkungsvolle Form der Zusammenarbeit über kulturelle Grenzen hinaus, zwischen Organisationen und innerhalb von Teams.

Herr Bauer-Wolf, was ist Ihr Mantra?
„Willkommen“ ist mir ein wertvoller Begleiter aus dem FUTURE-Coaching. Jemanden oder etwas willkommen zu heißen, meint von Herzen ja zu sagen: Es ist, was es ist.

5 Worte zu Ihrer Arbeit?
Achtsam über Grenzen blicken.

Welcher Moment in Ihrem Leben war bisher Ihr schönster?
Zu den schönsten und eindruckvollsten Momenten meines Lebens gehört die Geburt meiner Tochter und die Geburt meines Sohnes. Es ist ein Wunder, einen Menschen im Leben begrüßen zu dürfen!

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In hektischen schwierigen Zeiten wie diesen, woher nehmen Sie Ihre Kraft?
Als vorbildlicher Coach sollte ich jetzt sagen, wie gut ich mich stets um Körper, Geist und Seele kümmere und meine Kraftquellen täglich pflege. Aber da gibt es noch Luft nach oben 🙂 Im Coaching ist es fast immer leicht, ganz in meiner Kraft zu sein. Im Coaching nehme ich mich als Brücke wahr, als jemand, der Verbindung anbietet. Da geht es um die Verbindung zu einer Lösung, zum Eigentlichen oder Wesentlichen, zu anderen Menschen, zum Jetzt oder zur Zukunft. Darin liegt auch Kraft für mich.

Gab es ein Erlebnis, welches Ihre Weltanschauung komplett umgekrempelt hat?
Aufgewachsen bin ich in Bruck an der Leitha, vielleicht 25 km von der österreichisch-slowakischen Grenze entfernt. 1989 fiel der Eiserne Vorhang und wir haben über Nacht slowakische Verwandte bekommen. Mein Vater hatte davor nicht einmal geahnt, dass er einen Halbbruder in der Slowakei hat. Meine mentale Landkarte hatte zuvor 25 km Richtung Osten einfach aufgehört, nun konnte ich eine neue Welt entdecken. Damals habe ich verstanden, dass wir unsere Grenzen im Kopf tragen. Seither versuche ich beizutragen, über die Grenzen zu schauen und bewusster zusammen zu wirken.

Wann haben Sie das letzte Mal etwas bereut?
Erst vorgestern ein unbedachtes Wort. Fehler passieren, erfreulicherweise gehe ich inzwischen oft gut mit ihnen um.

Welche Verrücktheit wollten Sie schon immer tun?
Meine Arbeit in 4 Worten beschreiben… 😉