Inspiration

OOOM Beraterin des Tages: Ulrike Reimann

Wenn Sie sich in einer Konfliktsituation befinden, Abschied nehmen müssen oder einfach in Ihre Visionen und Träume eintauchen möchten, ist OOOM-Beraterin Ulrike Reimann mit Rat und Expertise für Sie da. Auf einfühlsame Art und Weise ermutigt Sie die diplomierte interkulturelle Pädagogin immer wieder aufzustehen und ungewöhnliche und beherzte Schritte zu wagen.

Jessica Jane Schreckenfuchs30. Mai 2017 No Comments

Ihr Anliegen ist es, Gegensätzen, verschiedenen Positionen und unterschiedlichen Erfahrungen Raum zu geben. Gemeinsam mit Ihnen beleuchtet und erörtert Sie Ihre Problemstellungen und fordert Sie immer wieder auf, nach Lösungen Ausschau zu halten und Ihre Orientierung neu zu gewinnen.

Frau Reimann, was ist Ihr Mantra?
Don`t push the river.

Fünf Worte zu Ihrer Arbeit?
Kreativität, Beharrlichkeit, Staunen, Augenhöhe, Wachsen.

Welcher Moment in Ihrem Leben war bisher Ihr schönster?
Nein, es wäre nicht fair, von all den wunderbaren Tagen und Momenten nur einen einzigen auszuwählen. Doch die schönsten waren sicher die, die ich mit anderen geteilt habe, in denen ich die Verbindung spüren konnte zwischen dem, was war und dem, was sein kann. Es waren selten Momente, die ich selbst gewählt hätte und immer welche, in denen mich das Leben überrascht hat.

In hektischen schwierigen Zeiten wie diesen, woher nehmen Sie Ihre Kraft?
Aus der Neugier für das Unbekannte und dem Ungelösten. Als Kind habe ich begeistert gepuzzelt. Auch wenn Teile fehlten, irgendwann entstand das große Bild und alles ergab einen Sinn. So ist es auch heute noch. Wenn ein Teil im Leben nicht passt oder Sinn ergibt, dann mache ich weiter, ich suche weiter, bis ich das fehlende gefunden habe.

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Gab es ein Erlebnis, welches Ihre Weltanschauung komplett umgekrempelt hat?
1989 sah ich im Fernsehen die Menschen jubeln als die Mauer fiel. Ich war verängstigt, empört. Jahrelang hatte ich doch gelernt, dass diese Mauer uns schützt und die „Bösen“ auf der anderen Seite seien. Nun jubelten die, die mir das erzählt hatten. So lernte ich, dass Weltanschauungen nicht beständig sind, dass Mauern den Blick versperren können und das das Böse nicht unbedingt auf der anderen Seite ist.

Wann haben Sie das letzte Mal etwas bereut?
In diesem Moment bereue ich, dass ich zu lange am Computer saß und die Augen schmerzen. Wenn ich nicht ausreichend mit meinem Körper kooperiere und ich dann ein klares, lautes Stopp höre, dann wünschte ich, ich könnte wirklich vertrauen, dass genug getan ist… und einfach spazieren gehen.

Welche Verrücktheit wollten Sie schon immer tun?
Seit Jahren lebe ich ein wenig in einer Pippi Langstrumpf Welt und mache mir die Welt, wie sie mir gefällt. Aus der Welt der Pippi ist vielleicht die „normale“ Welt verrückt. Doch mehr noch als außergewöhnlich zu sein, extrem zu sein, interessiert es mich die ganze Klaviatur des Lebens spielen und sich in verschiedenen Welten mit Freude, Neugier und Achtung bewegen zu können und dies nicht als verrückt zu empfinden.

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