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Paula Scher – Rockstar des Design

Sie ist die bedeutendste Grafikdesignerin der Welt. Die Amerikanerin Paula Scher entwarf Logos und Brand Identities für die Citi Bank, Bloomberg, Microsoft Windows oder das Museum of Modern Art. Davor prägte sie die Musikwelt durch über 1.500 Entwürfe von Schallplattencover – von Bruce Springsteen, Billy Joel bis Johnny & Edgar Winter (Bild). Ihre Werke sind in Museen vom MoMA bis zum Centre Pompidou zu finden. Im OOOM-Interview spricht Paula Scher über Design, Talent, mühsame Kunden, die Digitalisierung – und wo Gott wohnt.

Jessica Schreckenfuchs5. Juni 2017 No Comments

Entspannung: Paula Scher malt riesige Karten.

Museumsreif.

Über 300 Auszeichnungen hat Paula Scher bisher weltweit für ihre Arbeit bekommen. Ihre Werke sind im New Yorker Museum of Modern Art ebenso ausgestellt wie im Centre Pompidou in Paris. Von wem sie sich inspirieren lässt? „Von meinen Partnern bei Pentragram. Wir haben großartige Partner, und wir tauschen uns ständig aus.“ Und aus verwandten Branchen? „Bjarke Ingels ist ein großartiger Architekt! Und ich habe viele Freunde in der Designszene wie Stefan Sagmeister, Chip Kidd oder Stephen Doyle. Wenn es um einen Job geht, treten wir immer wieder gegeneinander an, aber wir mögen uns alle trotzdem sehr. Stephen Doyle und ich waren in den letzten 20 Jahren Millionen Mal Konkurrenten, aber er ist trotzdem mein Freund. Ich freue mich für ihn, wenn er gegen uns gewinnt, denn er ist ein fantastischer Designer. Wenn jedoch jemand gewinnt, der eigentlich kein guter Designer ist, ist das richtig deprimierend.“

5. Juni 2017