Lifestyle & Travel

Riding Dinner. Tradition, Genuss, Zeitgeist zu Pferd

Rhythmisches Hufgeklapper und ratternde Wagenräder, das kann in Wien nur eins bedeuten: die Fiaker sind da. Die Einheimischen können sich die Innenstadt ohne das Flair der zweispännigen Kutschen gar nicht mehr vorstellen. Warum sich also nicht mal an einem lauen Sommerabend eine Spazierfahrt gönnen? OOOM begab sich auf Spurensuche bei Wiens Fiakern.

Christiane Schiefer6. Oktober 2020 No Comments
Gründer Marco Pollandt und Raimund Novotny

Reise in die Vergangenheit. In den Wien-Filmen der 1950er-Jahre besangen Schauspieler wie Paul Hörbiger im „Fiakerlied“, das Uber-Gewerbe des 19. Jahrhunderts. Doch nicht nur Lieder bejubelten die Kutscher mit ihren Rössern, auch für die Wiener gelten sie als Originale mit Schmäh. Die Hochblüte erlebten sie im 19. Jahrhundert: über 1.000 Fiaker tummelten sich auf den Straßen Wiens. Dies hat sich allerdings über die Jahrhunderte verändert. Nun ist die Zeit reif für eine neue Generation.

Start-up der anderen Art. Marco Pollandt und Raimund Novotny bringen frischen Fahrtwind in das traditionelle und für viele verstaubte Fiakergewerbe. Mit ihrem Konzept „Riding Dinner“ bieten die Start-up-Gründer luxuriöse Speisen und Getränke während einer Kutschenfahrt an, die – man höre und staune – von einem Butler serviert werden. Durch die Kombination der klassischen Fiakerfahrt, der Wiener Kulinarik und Wiener Flair entsteht ein ganz neues Erlebnis für all jene, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind.

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Mit „Riding Dinner“ erleben Sie luxuriöse Speißen und Getränke während einer Kutschenfahrt.

Rundum-Erlebnis. Die Gründer von Riding Dinner haben es sich zur Aufgabe gemacht, das perfekte Rundum-Erlebnis in Wien zu kreieren. Mit kulinarischen Partnern, wie Restaurant Bitzingers Augustinerkeller, Zum Schwarzen Kameel oder dem Café Landtmann wird liebevoll für das leibliche Wohl der Fahrgäste gesorgt. Dank einer speziell in der Kutsche eingebauten Restaurant-Möblierung, inklusive Gläserhalterungen sind den genüsslichen Momenten keine Grenzen gesetzt. Doch nicht nur kulinarisch Affine kommen auf ihre Kosten. Die Tour „Geheimnisse der Fiaker“ ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen und erlaubt es, sich ein eigenes Bild des Traditionsgewerbes zu machen.

6. Oktober 2020